Die Viadrina erreichte beim Ranking des Stifterverbandes und der Heinz Nixdorf Stiftung elf von zwölf möglichen Punkten. 54 der 200 teilnehmenden Hochschulen fielen – einschließlich der Viadrina – bei der Umfrage unter die mittelgroßen Einrichtungen.
Den bestmöglichen Wert erzielte die Universität bei der Verankerung der Gründungsförderung innerhalb der Hochschule. Auch im Bereich der konkreten Gründungsunterstützung, zum Beispiel in Lehrveranstaltungen, durch Wettbewerbe und Coachings, liegt die Viadrina mit 2,9 von drei Punkten unter den ersten drei mittelgroßen Hochschulen Deutschlands.
Das gute Abschneiden sei ein Aushängeschild für die Hochschule und ein Signal an die Partner in der Region, so Ramona Alt, Leiterin des Gründungszentrums an der Viadrina. Seit 2009 wurden dort 250 Gründungen begleitet.
Zu den Prinzipien gehören eine individuelle Begleitung der Gründungswilligen und die Einbeziehung von Alumni, die sich erfolgreich selbstständig gemacht haben, beispielsweise im Rahmen der Gründungswoche. „Im Zentrum steht dabei, den künftigen Firmeninhaberinnen und -inhabern Handlungskompetenz, Kreativität und Mut mit auf den Weg zu geben, um jede Situation verantwortungsvoll zu meistern“, sagte Ramona Alt.
Die Viadrina knüpft damit an die Bewertung von vor fünf Jahren an. Ende des Jahres 2013 hatte die Europa-Universität bereits den dritten Platz beim Gründungsradar erreicht und war damit vom vorletzten Platz im Jahr 2004 emporgeklettert.
Spitzenreiter bei den mittelgroßen Einrichtungen war vergangenes Jahr die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie erreichte 11,7 der möglichen 12 Punkte. Die Universität Mannheim gelangte auf Platz 3. (sam)