Wolfgang Worf, damals Geschäftsführer der SVF, hatte die Herstellung beauftragt. Die SVF konnte sich bei der Umsetzung auf ein Faltblatt der Berliner Verkehrsbetriebe GmbH (BVG) stützen. Das in Berlin entwickelte Faltblatt wurde zur Grundlage genommen und auf die Frankfurter Gegebenheiten zugeschnitten. Unterstützung bekam die SVF dabei von einer Syrerin, die Wolfgang Worf über private Kontakte hatte für die Mitarbeit gewinnen können.
Bezahlt worden ist das Faltblatt aus Mitteln der SVF. Eine öffentliche Förderung hat es damals nicht gegeben.
Schon auf der Titelseite wird nach der Begrüßung darauf hingewiesen, dass, wer ohne Fahrschein mitfährt, ein erhöhtes Beförderungsentgelt von bis zu 60 Euro zahlen muss und dass das Schwarzfahren als Straftat gewertet werden kann. Auf den folgenden vier Seiten sind die unterschiedlichen Tarife aufgeführt, werden die Funktionen von Entwerter und Stopptaste erläutert und ausführlich erklärt, wie die unterschiedlichen Fahrscheinautomaten zu bedienen sind. Auf den Rückseiten gibt es all diese Informationen auch auf Deutsch.
Faltblätter der SVF gibt es jetzt auch auf Arabisch.
Arabische Schrift: Dieses Faltblatt der SVF informiert auf der Titelseite auch über 60 Euro Schwarzfahr-Strafe.Foto: MOZ/Frank Groneberg
Faltblatt der Stadtverkehrsgesellschaft erläutert die Nutzung von Bussen und Straßenbahnen