Einen guten Start hatte das diesjährige Festival „Folk im Fluss“. Im Kontaktcafé des Mehrgenerationenhauses Mikado war am Donnerstagabend jedenfalls kein Platz mehr zu bekommen. Einige Gäste mussten stehen. Midwood Folks spielten dabei bewegende Songs alter Zeiten aus Nordamerika und der Heimat seiner europäischen Einwanderer, die mit viel Applaus bedacht wurden. Dabei hatten die erfahrenen Musiker erst vor kurzem zu dieser Formation zusammengefunden.
Nach einem Konzertabend am Freitag mit einer Bob-Dylan-Hommage und dem Auftritt von Tim Liebert im Theater des Lachens, gibt es auch am Sonnabend noch Gelegenheit für Musikliebhaber, das Festival zu besuchen. Schon am Nachmittag geht es mit einem Tanzworkshop im Mikado los. Zwischen 15 und 17.30 Uhr laden Thomas Strauch und Ursula Suchanek zu „Geigenrabbatz und Tanzvergnügen“. Als „two on the dance floor“ spielen sie  Volkstänze westeuropäischer Prägung. Für Ohren und Füße gibt es Walzer, Schottische, Bourrées und verwandte Tänze. Die Stücke stammen aus eigener und fremder Feder.
Die Workshopleiter freuen sich auf unerfahrene genauso wie auf fortgeschrittene Tänzer und versichern: Das kann jeder lernen. Spätestens am Samstagabend kann man sein Können dann ganz ungeniert ausprobieren.
Zum Festival-Finale spielen Hopp (ab 19.30 Uhr) und die Familie Gerstenberg (21 Uhr) im Mikado. Die drei jungen Musiker der ersten Band kommen aus Fürstenwalde und Müncheberg. Sie spielen mal zum Tanz, mal auf der Straße.  Die Familie Gerstenberg besteht neben Festival-Organisator Thomas Strauch aus Ursula Suchanek und René Pütsch.
Der Konzertabend kostet zwischen 7 und 15 Euro, der Workshop 8, ermäßigt 5 Euro.