Das Hamburger Unternehmen Conergy weihte in Thüngen den 40 Hektar großen Solarpark ein. Unter anderem 85 000 Solarmodule wurden dort verbaut. Alle wurden in Frankfurt produziert. Mit diesen Modulen produziert der Solarpark in Thüngen ab sofort jährlich 19 Gigawattstunden sauberen Sonnenstrom und versorgt damit zehnmal mehr als die Bevölkerung Thüngens verbraucht.
Oberbürgermeister Martin Wilke (parteilos) war eigens zur Inbetriebnahme des Solarparks nach Thüngen angereist. Er wollte damit ein Zeichen für den solaren Innovations- und Wirtschaftsstandort Deutschland setzen. „Denn wir brauchen einen Standort, der mit seiner Förderung nicht nur Importanreize für ausländische Solarhersteller setzt, sondern vor allem die heimische Wirtschaft stärkt“, sagte er. Thüngens Bürgermeister Klaus Enzmann will gemeinsam mit Wilke auch in Zukunft nach Möglichkeiten der solaren Zusammenarbeit suchen.
Für anderes Aufsehen sorgte gestern das in Frankfurt gebaute U-Boot „Nemo 100“ im Hamburger Sandtorhafen. Der weltgrößte Herren-Nassrasiererhersteller Wilkinson aus Solingen nutzte das Frankfurter U-Boot für die Präsentation eines neuen Produkts. Spektakulär tauchte das Boot mehrmals im Hafen mit diesem Produkt auf.
Der Frankfurter Tourismusverein präsentiert sich seit Mittwoch als europäische Doppelstadt auf der Internationalen Tourismus-Messe in Posen. 25 000 Besucher kamen am ersten Messetag. Vereins-Geschäftsführerin Petra Janke sieht in den sich entwickelnden Reiseaktivitäten zwischen dem neuen Großflughafen in Schönefeld und den Städten Posen und Breslau auch für die Region Frankfurt neue Möglichkeiten der touristischen Vermarktung.