Der Bundeswettkampf gilt als inoffizielle deutsche Meisterschaft für die Jüngsten, da in diesem Altersbereich noch keine Titelkämpfe ausgetragen werden. Am ersten Tag starten alle Aktiven über die 3000-m-Distanz. Aus den erruderten Zeiten ergeben sich dann die entsprechenden Startplätze bei der Bundesregatta über 1000 Meter in den A-, B- oder C-Finals, die am dritten und zugleich letzten Tag ausgetragen wurden. Zwischendurch wurde am zweiten Wettkampftag noch ein Vielseitigkeitswettbewerb durchgeführt.
Janek Mücksch und Benedict Moosdorf starteten im Doppelzweier (AK 13/14) der leichtgewichtigen Jungen. Bei noch erträglichen Temperaturen gingen sie vormittags über die 3000-Meter-Strecke. Nach 12:52 min erreichte das FRC-Duo das Ziel und belegte von den insgesamt 26 gestarteten Booten Platz elf. Das reichte zum Einzug ins
B-Finale über 1000 Meter, wo sie aber über einen 5. Rang nicht
hinauskamen.
Im Einer der AK 14 ging Arne Schacher an den Start und versuchte, sich gegen weitere
24 Boote erfolgreich durchzusetzen. Doch die Konkurrenz war stark. Mit 12:54 min über die Langstreckendistanz erreichte er Platz neun, stand damit im B-Finale, wo es für ihn gleichfalls zu einem
5. Platz reichte.
Für eine Überraschung sorgten hingegen Laura Moegelin und Matilda Pudig. Sie starteten im Leichtgewichts-Doppelzweier bei den 12- und 13-jährigen Mädchen. Bei Temperaturen um die 33 Grad durchquerten sie nach 14:22 Minuten die Ziellinie und landeten damit in der Langstrecken-Gesamtwertung auf Platz sechs von insgesamt 13 Booten. Damit erreichte das FRC-Duo
sogar das A-Finale, wo es nach großem kämpferischen Einsatz die 1000-Meter-Distanz als Sechster beendete.
In derselben Altersklasse griffen im Doppelzweier der offenen Gewichtsklasse Laura Krause und Maria Born in das Langstreckengeschehen ein. Sie mussten sich gegen 21 Booten behaupten und erreichten in 14:20 min als Zwölfter im B-Finale. Über
1000 m gaben sie noch einmal alles und konnten Platz drei bejubeln.
Die Brandenburger Ruderjugend platzierte sich bei diesem Bundeswettbewerb auf der Langstrecke auf Rang drei und über 1000 m auf Platz zwei. In der Gesamtwertung reichte es damit zum Bronzeplatz.
Jetzt geht der FRC-Nachwuchs in die verdiente Sommerpause, um neue Kräfte für die bevorstehende Herbstsaison zu sammeln.