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Mit dem Streik will Verdi Bewegung in die seit drei Monaten laufenden Tarifverhandlungen bringen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Gewerkschaft fordert für die rund 1500 Beschäftigten 9,6 Prozent mehr Lohn. Damit sollen die Gehälter beim Pflegepersonal und anderen Krankenhausbeschäftigen an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes angeglichen werden.
Bei der zweiten Tarifrunde hatte die Klinikleitung laut Verdi als Übergangsregelung eine Einmalzahlung in Höhe von 600 Euro angeboten. Die Tarifkommission hatte das als völlig unzureichend abgelehnt. Am 16. Oktober findet die nächste Verhandlungsrunde statt.
Geschäftsführer Mirko Papenfuß sprach von einem bis dahin „konstruktiven Dialog mit Verdi und der Tarifkommission.“ Er gehe davon aus, dass wie in den Vorjahren auch eine Einigung über den Haustarifvertrag erzielt werden kann.