Rossak und fünf weitere Spieler bestritten tags drauf – diesmal mit Unterstützung aus der Ersten – das Halbfinale im Landespokal gegen den RSV Eintracht. "Die Jungs waren heiß, nachdem sie vorher im Punktspiel 0:2 verloren hatten", beschreibt Trainer Jörg Wiedemann die Lage. Entsprechend dominierten die Frankfurter die erste Halbzeit gegen den designierten Meister. Rossak, der mit Sandro Henning im Sturmzentrum stand, brachte die Gäste mit einem Sonntagsschuss in Führung. Sie kassierten zehn Minuten später wegen ihrer Abwehrschwäche aufgrund des Weggangs bzw. Verletzung von drei Spielern den Ausgleich. "Durch eine herrliche Kombination gingen wir wieder in Führung. Noah Radtke gewann einen Zweikampf im Kopfball und Marco setzte erfolgreich nach", so Wiedemann.
In der zweiten Halbzeit hielt der 1. FCF dem Druck des RSV stand. Ärgerlich: Als Max Horack deutlich sichtbar gefoult wurde, ließ der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen. Eine glasklare Chance von Henning vereitelte Eintrachts Torwart. Dessen Spielkollegen erhöhten in einem hin- und her wogenden Spiel noch auf 3:2. "Wir müssen uns cleverer verhalten und die Bälle zum Schluss vorn reinhauen. Der RSV schwimmt auf einer Erfolgswelle", so Jörg Wiedemann.
RSV Eintracht – 1. FC Frankfurt 3:2
Tore: 0:1 Marco Rossak (15.), 1:1 Tom Dräger (25.), 1:2 Rossak (43.), 2:2 Nicholas Eichhorn (62.), 3:2 Henok Woldegiorgis (84.)