"Das eventuelle Ausweichen auf das kleinere Spielfeld würde uns entgegenkommen", weiß Jan Mutschler die spieltechnischen Vorteile seines Jung-Teams zu schätzen. "Aber wir stellen uns auf weichen, tiefen Boden ein, wo mehr kämpferische und läuferische Tugenden gefragt sind." Gestern noch plagten den Trainer personelle Sorgen. Artur Aniol, Marcel Georgi und Sebastian Lawrenz sind angeschlagen, Sandro Henning krank. Wer von ihnen auflaufen kann, entscheidet sich erst beim Abschlusstraining Freitagabend. Erik Huwe, Lars Wiedenhöft, Justin Winkel und Marco Rossak müssten die Lücken schließen. `Matze´ Georgi mit seinen Qualitäten aber wäre nicht zu ersetzen", so der Coach.
Eberswalde (8./25) ist der Auftakt von drei Auswärtsspielen der Frankfurter (5./31) in Folge. "Die entscheiden, wohin die Reise geht", weiß Mutschler mit Blick auf die Tabelle. Auf fremden Plätzen (2-0-5) konnten die Oderstädter bisher noch nicht an die starke Heimbilanz (8-1-1) anknüpfen. Das 2:0 zum Rückrundenstart in Oranienburg und das jüngste 6:1 gegen Werder könnten jedoch für einen selbstbewussteren Auswärtsauftritt gesorgt haben. Die Gastgeber mussten nach fünf ungeschlagenen Partien mit dem jüngsten 1:2 gegen Oranienburg einen kleinen Dämpfer in der guten Heimbilanz (6-0-2) hinnehmen. Bemerkenswert: Nach 4:0-Führung bis zur 66. Minute beim Spitzenreiter RSV Eintracht hatten sie noch eine 4:5-Niederlage beklagen müssen.
Zwar sieht die Bilanz des 1. FCF mit dem langjährigen Liga-Kontrahenten günstig aus (6-7-2), doch meist ging es knapp zu. Das Hinspiel hatten die Frankfurter nach Lawrenz-Strafstoß 1:0 gewonnen. Und der letzte Vergleich in Eberswalde endete vor eineinhalb Jahren auf Kunstrasen 5:3 (4:0).
Mit den FSV-Bernau-Zugängen Ceif Ben Abdallah (16 Treffer) und Kim Schwager (15) haben die Schützlinge von Frank Schwager richtige "Kanoniere" in ihren Reihen.

Trauerfeier für Fotografen

Freitag, 16 Uhr, gibt es im Frankfurter Stadion eine Trauerfeier für den plötzlich verstorbenen Fan und Hobbyfotografen Lars Ben "Paul" Brokowski.
Ob in der Ost-Landesklasse der SV Blau-Weiss Markendorf (11./21) sein Sonnabend-Spiel ab 14 Uhr gegen Eintracht Peitz (7./26) austragen kann, war am Donnerstag noch unwahrscheinlich. "Es gilt noch die Platzsperre von voriger Woche, als wir gegen Rehfelde absagen mussten", so Trainer Denny Danowski. Freitagabend soll endgültig entschieden werden.
Abgesagt wegen der Platzverhältnisse sind bereits die Kreis–oberliga-Vergleiche des FC Union Frankfurt gegen den FC Eisenhüttenstadt II und von Lok Frankfurt gegen den Storkower SC. Victoria Seelow II hat wegen Krankheit und Verletzungen die Partie gegen den 1. FC Frankfurt II auf den 9. April (19 Uhr) verschoben. Lediglich der Vergleich von Union Booßen (14./16) bei Pneumant Fürstenwalde (6./28) kann am Sonntag ab 15 Uhr stattfinden. "Das 3:3 bei Seelow II hat gezeigt, das wir uns vor spielstarken Favoriten nicht verstecken müssen", zeigt sich Coach Frank Gohl trotz personeller Probleme optimistisch.