So wurden unter anderem Hakenkreuze an die Fassaden der Kita in der Martin-Opitz-Straße gesprüht. Auch auf Gehwegplatten und Spielgeräten sowie dem Spielplatz der Kita hinterließen die Täter Schmierereien. "Staatsschützer der Polizeidirektion Ost ermitteln nun, wer für das Geschehen verantwortlich ist", sagt Ingo Heese, Pressesprecher der Direktion Ost.
Zu den verfassungsfeindlichen Schmierereien bezieht Oberbürgermeister René Wilke klar Stellung. "Das ist an Widerlichkeit kaum zu überbieten. Wir verurteilen das aufs Schärfste. Es geht hier um Kinder", schreibt der OB auf seiner Facebookseite.
"Rechte Propagandastraftaten scheinen in Frankfurt wieder salonfähig zu werden", erklärt auch der Sprecher des Bündnis "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)" und Linken-Stadtverordnete Jan Augustyniak. Erst seien zum 90. Geburtstag von Anne Frank mehrere Stolpersteine entwendet worden, wenige Tage später tauchen an Kindergärten rechte Schmierereien auf. Es sei einmal mehr Zeit, sich deutlich zu positionieren. Die Aktionen machten deutlich, dass das Engagement aller demokratischen Akteure in der Region weiterhin notwendig sei. "Rechten Tendenzen gilt es, sich entschlossen entgegenzustellen; neonazistische Propaganda darf nicht unwidersprochen bleiben", sagt Augustyniak.