Die Masserinnen stehen aktuell mit 8:10 Punkten auf dem 6. Rang der Brandenburgliga und somit direkt vor den HSC-Frauen. Nach dem starken Saisonstart, als die Niederlausitzerinnen vier von fünf Duellen gewannen, mussten sie sich zuletzt gegen die Spitzenteams der Liga geschlagen geben. So verloren sie zwar alle Partien gegen die Top 5, gewannen aber alle Spiele gegen die Teams, die aktuell hinter ihnen stehen.
Es kommt am Sonnabend aber nicht nur zum Duell der Tabellennachbarn, sondern auch zum Duell zweier Torjägerinnen. Sowohl Beatrice Zacharias von den Frankfurterinnen als auch Maria Stary von den Gastgeberinnen  teilen sich mit jeweils 70 Toren den 2. Platz in der Torschützenliste der Brandenburgliga.
HSC-Männer in Müllrose
Für die Oderstädterinnen geht es nach dem 4. Platz beim Final Four des Landespokals am vergangenen Wochenende vor allem darum, mehr Konstanz und Kontinuität in das eigene Spiel zu bringen. Während man gegen die starken Werderanerinnen  fast 40 Minuten den Handball zeigte, den sich der Trainer wünscht, waren es gegen Altlandsberg nur noch 20 Minuten. Auf diese guten Phasen gilt es nun aufzubauen, denn sonst wird es nicht reichen, um in der höchsten Spielklasse des Landes zu bestehen und schon gar nicht um in Massen doppelt zu punkten. Immerhin würde man beim ersten Auswärtssieg der laufenden Saison die Gastgeberinnen in jedem Fall überflügeln.
Trainer Michael Schuster gibt daher vor: "Wir wollen uns in der Liga stabilisieren und den Abstand nach unten wenn möglich vergrößern, damit wir frühzeitig in ruhige Fahrwasser kommen. Massen ist jedoch zu Hause traditionell sehr stark und immer schwierig zu bespielen. Ich denke, wir sind daher in der Außenseiterrolle und brauchen alle einen sehr guten Tag, wenn wir etwas mitnehmen wollen."
Auswärts antreten müssen auch die Männer des HSC 2000. Der Spitzenreiter der Kreisliga tritt am Sonnabend zum Derby beim Tabellenzweiten HSG Schlaubetal-Odervorland II an. Anwurf in der Müllroser Schlaubetal-Halle ist 18 Uhr. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten konnten die Frankfurter vor zwei Monaten knapp mit 32:31 gewinnen.