"Die Ausbildung in einem so hochmotivierten und internationalen Team hat mir immer Spaß gemacht. Daher freue ich mich umso mehr, dass ich nach meiner Ausbildung am IHP und damit auch in meiner Heimatregion bleiben kann", sagt Joost Wartena. Der Aufgabenbereich des Mikrotechnologen beinhaltet die Bedienung von Anlagen zur Bearbeitung von hochreinen Siliziumscheiben, auf denen mit Hilfe spezieller Beschichtungs-, Ätz- und Dotierverfahren Mikrochips hergestellt werden. Sie kontrollieren und optimieren die Prozessbedingungen und sind verantwortlich für die Qualitätssicherung und die Erzielung einer möglichst hohen Ausbeute funktionierender Bauelemente und Schaltungen. "Das Arbeiten in einem so hochsensiblen Bereich wie dem Reinraum erfordert höchste Sorgfalt, daher legen wir großen Wert auf sehr gut ausgebildete Mitarbeiter. Diese selbst auszubilden ist ein großer Vorteil und wenn dabei Spitzenleistungen wie die von Joost Wartena erzielt werden, so macht uns das stolz und bildet auch die Grundlage für die Spitzenforschung des IHP", betont Prof. Dr. Bernd Tillack, Wissenschaftlich-Technischer Geschäftsführer des IHP.
Geprüft wurden 1455 Auszubildende in den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen. Die 32 Ausgezeichneten haben dabei in ihrem Beruf am besten abgeschlossen und mindestens 92 von 100 möglichen Punkten erreicht. Dazu gehören mit Franziska Scholze und Maja Janiszewski (Kauffrau für Büromanagement) sowie Toni Knust (Fachlagerist) auch drei weitere Absolventen aus Frankfurt (Oder).
Das IHP bildet in sieben Berufen aus. Die Ausschreibungen für das kommende Ausbildungsjahr werden Anfang November  2019 veröffentlicht.