Am Tag der Umwelt gab es in der Schulimkerei Booßen gleich mehrere Anlässe zum Feiern. Um den tatkräftigen Unterstützern und Förderern für ihr Engagement zu danken, gab es selbstgebackenen Kuchen, Kaffee, erfrischende Getränke und selbstverständlich Honig. Gleichzeitig wurde der "Honigbär", die neue mannsgroße Holzskulptur, die nun am Eingang der Imkerei steht, eingeweiht. Das Kunstwerk wurde von Holzschnitzer Kurt Kleemann angefertigt. In den nächsten Tagen sollen sich die Kinder einen Namen für den Neuzuwachs ausdenken. Zudem durfte die neu angelegte Streuobstwiese und das neue Info-Häuschen bewundert werden.
Die Schulimkerei ist jederzeit für  die Öffentlichkeit zugänglich. "Wenn das Tor offen ist darf jeder hereinspazieren", erklärt Imker Robert Volkmann. Zu seiner Freude stieg die Besucherzahl seit Beginn der Umweltwoche, die am vergangenen Sonntag startete, stark an. Jeden Tag trudeln mehrere Kindergruppen ein, um den Bienen bei der Arbeit zuzuschauen und mehr über die wichtigen Insekten zu lernen. Der Bienengarten gleicht einem Klassenzimmer im Freien: Jede Pflanze und jeder Baum ist mit einer Infotafel versehen und in einem kleinen Häuschen kann mit Mikroskopen die Biene von Nahem beäugt werden.
Zum Nachtisch verkosteten die Fünft- und Sechstklässler den frisch geschleuderten Honig. Die Schüler betreuen insgesamt sechs Bienenvölker. Das süße i-Tüpfelchen war ein frisches Wabenstück. Mit einem Löffel konnte der Honig aus der Wabe geschabt und auf einem Butterbrot genossen werden.