In dieser Zeit hatten sowohl die Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) als auch die Landtagsabgeordneten Michael Jungclaus (Bündnis 90/Die Grünen) und René Wilke (Linke) das Problem des befürchteten Wegfalls der Buslinie über Anfragen in die Gremien eingebracht. Daraufhin wurde das Thema unter anderem im Europa-Ausschuss des Landtages sowie bei einer Zusammenkunft mit Abgeordneten des Sejmik (Parlament) der Wojewodschaft Lubuskie angesprochen. Auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wandte sich in seiner Eigenschaft als Koordinator für deutsch-polnische Beziehungen an seinen polnischen Kollegen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe Martin Patzelt sprach während eines Besuchs in Warschau mit polnischen Abgeordneten aus dem Infrastrukturausschuss über das Problem. Der stellvertretende Bürgermeister Slubices Roman Sieminski berichtete im Ausschuss von einem bevorstehenden Termin Anfang Juni mit den Präsidenten des Rechnungshofes. Christian Kuke, der Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft, dankte für die hohe Aufmerksamkeit und den Enthusiasmus bei diesem Thema. Von den Gesprächen im Juni erwarte er ein positives Statement, ob und wie der Vertrag über die Buslinie fortgesetzt werden kann.
Beide Städte wollen sich wie bisher anteilig an dieser Finanzierung beteiligen. Allerdings lässt das geltende polnische Recht Geldtransfers der Kommunen ins Ausland nicht zu. Die derzeit laufende Vereinbarung endet am 30. September 2017 - daher drängt die Zeit.