Es ist nicht die erste Immobilie, die die Eisenhüttenstädter Genossenschaft in der Kleiststadt erworben hat. Auf ihrer Liste stehen bereits Aufgänge in der Wieckestraße und in der Franz-Mehring-Straße. Damit besitzt die EWG in Frankfurt nun etwa 100 Wohneinheiten. Die in der Mehring-Straße sind bereits saniert und bezogen. Die Wieckestraße soll im Frühjahr fertiggestellt werden. Dass weitere Wohnungen hinzukommen, ist nicht ausgeschlossen. "Wir halten die Augen weiter offen, falls etwas Günstiges kommt", betont Verena Rühr-Bach.
Der Grund, warum die EWG sich breiter aufstellt, ist schnell erklärt: Eisenhüttenstadt wachse eben nicht, so Rühr-Bach. "Was wir abreißen müssen, versuchen wir so abzufangen." Insgesamt hat die EWG rund 5000 Wohnungen im Bestand. Die Zahl soll trotz des Abrissgeschehens möglichst stabil bleiben. Auch in Brieskow-Finkenheerd hat die EWG einen Block mit 32 Wohnungen, einige davon sind Eigentumswohnungen.