Mehr als ein Jahr hinkt Frankfurt dem einst aufgestelltem Zeitplan zum Breitbandausbau bereits hinterher. Überraschungen auf Baustellen, Zulieferprobleme und lange Planungsverfahren waren die Gründe dafür. Jetzt aber geht es in Sachen schnelles Internet auf die Zielgerade. "Der Eigenausbau der Telekom für  14 000 Anschlüsse im ganzen Stadtgebiet ist abgeschlossen", erklärte Telekom-Regionalmanager Sven Nietze am Mittwoch. Zugleich hat die Stadt nun offiziell die Telekom damit beauftragt, in den nächsten zwei Jahren jene Lücken im Stadtgebiet zu schließen, in denen noch keine Glasfaserkabel verlegt sind. Es geht um insgesamt 2686 Teilnehmer. Dazu gehören Schulen, Gewerbegebiete und Privatgrundstücke, die bisher keine Bandbreite von 30 Mbit/s zur Verfügung hatten, wie etwa auf dem Hexenberg in Kliestow. Die Ausschreibung hatte – bereits im vorigen Jahr – die Telekom gewonnen. Das Vorhaben wird mit 8,1 Millionen vom Bund gefördert. Nach dem Ausbau können die Teilnehmer ihren Provider frei wählen. Der Anschluss selbst kostet – insofern die Schreiben der Telekom fristgerecht beantwortet werden  – nichts.