Der Umfang der Arbeiten ist erheblich. So sollen auch neue Geschossdecken und Geländer eingezogen, Fußböden erneuert, einige Fenster ersetzt und neue Tore für die Fahrzeughalle eingebaut werden. Die Arbeiten, die die Stadt laut den Haushaltsplanungen rund 400 000 Euro kosten werden, sollen bis Oktober abgeschlossen sein. Sie sind auch ein Geburtstagsgeschenk der Stadt an den Ortsteil und seine Feuerwehr. Kliestow feiert in diesem Jahr seine urkundliche Ersterwähnung vor 700 Jahren. Die Ortsfeuerwehr wird 135 Jahre alt. Bisher habe die Corona-Krise keine negativen Auswirkungen auf die Baumaßnahme und gebe es auch keine Verzögerung, heißt es von der Stadtverwaltung.
Weitere größere Baumaßnahmen an Feuerwehrgebäuden sind in diesem Jahr nicht vorgesehen. Mittelfristig steht allerdings der Neubau eines Funktionsgebäudes für die Freiwillige Feuerwehr in Rosengarten auf der Agenda, der mehr als 1 Million Euro kosten soll. Darüber hinaus ist eine Machbarkeitsstudie für einen möglichen Neubau für die Regionalleitstelle Oderland in Arbeit (wir berichteten).

Die Investitionsplanung für die Feuerwehren reicht bis 2024

Im zurückliegenden Jahr konnten  für den Rettungsdienst der Stadt drei neue Rettungswagen für insgesamt 730 000 Euro angeschafft werden, berichtete kürzlich Christian Schulz, Abteilungsleiter Technik im Amt für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen. Bis 2024 sind eine Reihe weiterer Investitionen in den Fahrzeugbestand der Feuerwehren in Planung. Dazu gehört unter anderem ein Einsatzleitwagen 2 zur Führung und Koordination, der rund 500 000 Euro kosten und größtenteils vom Land finanziert werden soll. Eine Zusage dafür stehe jedoch noch aus.
Für die Freiwilligen Ortswehren ist im kommenden Jahr außerdem die Anschaffung von zwei neuen Tragkraftspritzenfahrzeugen Wasser (TSF-W) vorgesehen. Darüber hinaus wurden in die mittelfristige Investitionsplanung für die Stadt- und Ortsteilfeuerwehren ein Löschgruppenfahrzeug (2022), ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (2023) sowie eine Drehleiter (2024) mit aufgenommen. Die Anschaffungskosten sollen ebenso bis zu 80 Prozent über Fördermittel finanziert werden.