Alle bislang im Stadtparlament vertreteten Parteien und Bürgerinitiativen haben dagegen pünktlich ihre Wahlvorschläge bei der Wahlbehörde abgegeben; ausgenommen die Initiative Frauen für Frankfurt, die angekündigt hatte, nicht mehr anzutreten. Erstmals in die Stadtverordnetenversammlung einziehen wollen die Piratenpartei, die Alternative für Deutschland (AfD) und die Satirepartei Die Partei. Sie mussten bis Mittwoch für jeden der fünf Wahlkreise, in denen sie antreten, mindestens 20 Unterstützerunterschriften sammeln.
113 und damit einige Unterschriften mehr als benötigt hat die AfD zusammenbekommen. Das teilte der Kreisvorsitzende Wilko Möller mit. Man werde mit 14 Kandidaten in allen Wahlkreisen ins Rennen gehen. Die Piraten haben dagegen nur in vier von fünf Gebieten die nötigen Unterstützer für ihre insgesamt fünf Kandidaten gefunden, erklärte Angelika Meier vom Piraten-Regionalverband Dahme-Oder-Spree. Demnach habe Klaus Peter in Wahlkreis  3 (Süd) das Quorum verfehlt. "In den anderen Wahlkreisen sind wir soweit durch", sagte Meier.
Außerdem hat auch Die Partei in Neuberesinchen nach eigenen Angaben die nötigen 20 Unterschriften für ihren Kandidaten Sandro Jahn gesammelt.
Amtlich bestätigt sind die Wahlvorschläge noch nicht. Dazu tagt nächsten Mittwoch, 26. März, 16 Uhr, noch der Wahlausschuss. Die öffentliche Sitzung findet im Stadthaus im Raum 3.111 statt.
Die Wahlbehörde teilte ebenfalls mit, dass sich für die neun Ortsbeiräte jeweils genügend Kandidaten für die zu vergebenen Mandate gefunden haben. In Booßen, Kliestow und Markendorf sind jeweils fünf Sitze zu besetzen, in den anderen Ortsteilen jeweils drei.