Haben Parlament und Regierung keinen Plan? Haben sie die E-Akte vergessen? Oder sind sich insgeheim alle einig, dass die über viele Jahre personell kaputt gesparte märkische Justiz jetzt erstmal alles braucht außer hohen Investitionen in die Digitalisierung von Gerichten und Staatsanwaltschaften?
Für eine solche Sichtweise könnte man in gewisser Weise sogar Verständnis aufbringen. Aber das sollte dann bitte auch offen und ehrlich so gesagt werden. Verbunden mit dem Eingeständnis, dass die per Gesetz vereinbarte Umstellung auf elektronische Aktenführung an sämtlichen Brandenburger Gerichten bis zum 1. Januar 2026 nicht zu schaffen sein dürfte.