Ihre Werke, darunter auch viele Plastiken, die im öffentlichen Raum in Ostbrandenburg zu sehen sind, seien ein Crossover zwischen Gattungen, Stil und Materialien. "Erika Stürmer-Alex hat sich mit ihren vielen Ehrungen und ihren national und international hoch geschätzten Arbeiten einen Platz in der zeitgenössischen Kunstgeschichte gesichert, der weit über die Provinz hinausgeht", betonte Tschirner.
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"Es ist eine Ehre, dass Sie meine Arbeit mit einem Preis ehren, der erst zum zweiten Mal vergeben wird", sagte Stürmer-Alex in ihrer Dankesrede. Sie fühle sich nach wie vor als "regionale Künstlerin. Meine Kunst entsteht aus der Natur und der Umgebung, in der ich lebe." Das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro wolle sie in weitere Kunstwerke investieren und in einen Katalog über ihre Plastiken im öffentlichen Raum. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museum, freute sich, dass die zweite Preisvergabe der Stiftung in seinem Haus stattfand. "Das ist ein Zeichen, dass die Stiftung ihrem satzungsgemäßen Auftrag gerecht wird, in ganz Ostbrandenburg präsent zu sein. Auch wenn ich selbst nicht an der Entscheidungsfindung beteiligt gewesen bin, bin ich mit der Wahl von Erika Stürmer-Alex sehr einverstanden", sagte de Bruyn.
Die LOSCON-Kulturstiftung mit Sitz in Beeskow gibt es seit August 2013. Sie ist auf Initiative des Unternehmers Heinz Lassowsky entstanden, der sie mit einem Grundkapital von einer Million Euro ausgestattet hat und damit die Kultur und Kunst in Ostbrandenburg unterstützen möchte. Der Kunstpreis wird einmal im Jahr vergeben.