„Wir sind mit den beiden barrierefreien Haltestellen dorthin gezogen, wo der Bedarf hoch ist“, erklärt Andreas Rein, Leiter Projekt- und Flächenmanagement bei der Stadt. Schließlich seien diese nun für die Anwohner im Römerhügel und im Kosmonautensteig schneller zu erreichen. „Außerdem haben wir damit auch schnell auf einen weiteren Bedarf reagieren können“, freut sich der Planer. Denn direkt an den neuen Haltestellen wurde ein ehemaliges Bürogebäude, das jahrelang leer stand, gerade vom Frankfurter Unternehmer Alexander Wolf aufwendig saniert und mit altersgerechten Wohnungen ausgebaut. Die Awo wird das Haus betreiben. Im ersten Abschnitt sind 31 Wohneinheiten entstanden. Alexander Wolf plant aber noch weitere Baumaßnahmen in dem Bereich, so dass noch mehr Senioren auf die neue Bushaltestelle zugreifen könnten. „Für uns war es schon wichtig, dass es eine Haltestelle vor dem Haus gibt“, freuen sich sowohl Alexander Wolf als auch Hardy Drescher von der Awo über das schnelle Handeln der Stadt.
Für die Finanzierung der Baukosten konnten Fördermittel des Landes für barrierefreie Haltestellen genutzt werden. Von den 31 Wohneinheiten des neuen Hauses für Senioren sind die Hälfte bereits vermietet. Viele Interessenten kommen dabei gar nicht aus Frankfurt sondern auch aus dem Umland, aus Berlin und Leipzig.
Die Haltestellen sind ab sofort in Betrieb. Das Seniorenhaus wird am 29. Juni mit einem Mieterfest eröffnet.(rmk)