Angesteuert werden wird die Haltestelle immer dann, wenn zwischen Kopernikusstraße und Markendorf statt der Straßenbahnen Busse des Schienenersatzverkehrs (SEV) fahren. "Die Bushaltestelle wird ausschließlich für den Ersatzverkehr stadteinwärts gebaut", bestätigt Wolfgang Worf, Geschäftsführer der SVF. Bisher gab es dort lediglich ein Haltestellenschild am unbefestigten Straßenrand. Fahrgäste mussten ungeschützt warten.
Die Wartehalle ist keine neue, sondern stand bisher an der Straßenbahnhaltestelle Am Technologiepark, Fahrtrichtung Markendorf, und wurde von dort an die B 87 umgesetzt. "Am Technologiepark steigen nur wenig Leute in die Straßenbahn nach Markendorf ein", begründet Wolfgang Wolf.
Täglich gebraucht wird die neue Bushaltestelle, wenn 2017/2018 die Straßenbahnbrücke, die über die Autobahn führt, abgerissen und danach durch einen Neubau an selber Stelle ersetzt wird. Während der Bauarbeiten muss der Straßenbahnverkehr von und nach Markendorf unterbrochen werden. Statt der Bahnen werden dann Busse des SEV fahren.