Gestern war die Mitteilung nach wie vor auf der Internetseite zu lesen. "Warum sollen wir sie herunternehmen? Wir stehen dazu", machte Hirsch die Haltung der Stadt deutlich. Bei der Erklärung handele es sich "um ein wichtiges Signal für eine demokratische Gesellschaft, wie wir sie in Frankfurt (Oder) haben wollen." Das sei in der Dienstberatung beim Oberbürgermeister erneut deutlich geworden, in der die Forderung der NPD ein Thema war.
Indes prüft die Polizei Gewaltvorwürfe des Bündnisses "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)". Bislang habe sich jedoch kein Anhaltspunkt dafür ergeben, dass wie vom Bündnis angegeben Demonstranten im Krankenhaus behandelt werden mussten. "Am Sonnabend und in der Nacht zu Sonntag hat sich im Klinikum bis auf eine Person niemand versorgen lassen, von dem bekannt ist, dass er bei der Demonstration verletzt wurde", sagte Polizeisprecher Peter Salender. Es lägen auch keine Anzeigen vor. Ermittelt werde nur in dem bekannten Fall, in dem die Polizei von Amts wegen die Ursache von Verletzungen eines jungen Mannes prüft. Salender rief erneut dazu auf, dass sich Betroffene bei der Polizei melden.