Vier der Bewerber – Koschitzke, Schrape, Reimann und Teich – waren schon einmal im Ortsbeirat vertreten, die anderen sind kommunalpolitische Neueinsteiger. Ortsvorsteher Eberhard Vetter (76) tritt nach 29 Jahren in der Kommunalpolitik nicht wieder zur Wahl an.
Er zog zu Beginn der Versammlung ein kurzes Resümee des in den vergangenen fünf Jahren im Ortsteil Erreichten. Vetter erinnerte an die tolle 700-Jahrfeier vor zwei Jahren, die Sanierung der Grundschule, den Sportplatz- sowie Bau des öffentlichen Spielplatzes hinter der Feuerwehr, an die Fahrbahnerneuerung auf der B5-Ortsdurchfahrt, den neuen Freizeittreff für die Jüngsten und manches mehr.
Auf den neuen Ortsbeirat käme vor allem im Zusammenhang mit dem geplanten Windpark, der Verlängerung der B112-Ortsumgehung, dem Neubau der Bahnbrücke über die B5 und dem Bau der 110-kV-Leitung viel Arbeit zu, so der Ortsvorsteher.
Die Bürgerinitiative gegen den Verkehrslärm auf der B5 werde weiter kämpfen, kündigte Regina Fietze an. Sie ist zudem Vorsitzende des Booßener Freizeitsportvereins. Andere Bewerber sind Mitglieder im Orts- und im Alte Brennerei-Verein.