Als Organisator des Marsches forderte Reinhard Schülzke bei seiner Rede vor der Friedenskirche die Menschen auf, sich ihr eigenes Bild zu machen. Außerdem sollten viel mehr Menschen ihren Einfluss auf Entscheidungsträger nutzen.
Auch wenn in Frankfurt nicht so viele Teilnehmer wie in den Großstädten zu verzeichnen seien, ist der Ostermarsch nicht umsonst, fand Johannes Gabbert. "Man kann auch so ein Bewusstsein schaffen. Die Leute schauen uns zu und vielleicht denkt der eine oder andere über unsere Forderungen nach. Viele Menschen sind ja immer noch der Meinung, es gibt keinen Krieg. In der Öffentlichkeit werden die Auseinandersetzungen zum Beispiel in Afghanistan verniedlicht", ist sich der junge Mann sicher. Auch sein Bruder Daniel ist aus Überzeugung, dass man etwas sagen muss, dabei gewesen. Die Teilnehmerzahl geht für Reinhard Schülzke insgesamt in Ordnung. Natürlich könnten es immer mehr Menschen sein, hofft er auf das nächste Mal. Dass aber zum ersten Mal auch die Piraten auf dem Protestmarsch zu finden waren, freute ihn sehr.