Neonazi-Aufmarsch am 24. März geplant
Die Stadtverordneten haben sich einstimmig gegen den Neonazi-Aufmarsch am 24. März ausgesprochen. Einstimmig nahmen sie Donnerstag den Antrag des Stadtverordnetenvorstehers Peter Fritsch an. Gemeinsam mit dem Bündnis "Frankfurt Nazifrei" und der "Plattform gegen rechts" wollen die Stadtverordneten die Demo mit friedlichen Mitteln verhindern, heißt es in dem Antrag. Menschenverachtendes Gedankengut dürfe nicht unwidersprochen auf die Straßen Frankfurts getragen werden, so die Begründung für den Protest. Man sehe sich in dem Protest in der Tradition von Dresden, Strausberg und Neuruppin, wo Bürger mit zivilem Ungehorsam ein Zeichen gegen Rechts setzen konnten. Der Aufruf endet mit den Worten "Frankfurt ist kein Ort für Nazis! Die Zukunft der Stadt liegt in ihrer Weltoffenheit".
Für den 24. März wurde von dem rechtsextremen "Freundeskreis Nordbrandenburg" eine Demonstration angemeldet. Unter anderem wurde der NPD-Funktionär Udo Pastörs als Redner angekündigt.