"Durch den massiven Schulausfall seit Mitte März haben die Abiturienten des Jahrgangs 2020/21 das Problem, dass sie einen hohen Unterrichtsausfall haben, der nicht mehr kompensiert werden kann", erklären die Elternvertreter des Karl-Liebknecht-Gymnasiums in einer Pressemitteilung. Am 2. Juni haben sie deshalb eine Petition an Bildungsministerin Britta Ernst gestartet. Sie solle sich mit dem Abitur 2021 auseinandersetzen. 
"Die Prüfungen sollen dem vermittelten Wissen angepasst werden. Auch soll der Prüfungspool, aus dem die Aufgaben gestellt werden, sich der aktuellen Situation anpassen", erklärt Katrin Blume, Vorsitzende der Elternschaft. Den Schülern fehlten bereits 20 Stunden pro Leistungskurs und 12 Stunden pro Grundkurs, in denen wichtige Abi-Themen hätten vermittelt werden sollen. Diesen Rückstand bis zu den Abiturprüfungen aufzuholen, ist aus Sicht der Eltern nicht möglich.
"Es ist ein Problem, das die Schüler im ganzen Land angeht, deshalb hoffen wir auf Unterstützung im ganzen Land", so die stellvertretende Elternsprecherin Mandy Klugmann. Kommen 8700 Unterschriften zusammen, bittet die Online-Plattform Open Petition das Bildungsministerium um eine Stellungsnahme. Montagnachmittag hatte die Petition 190 Unterstützende, unter anderem Eltern und Schüler, die 2021 Abi-tur schreiben.
Die Petition gibt es online unter  https://bit.ly/3f6mHxB