Das Problem ist: Der Wanderzirkus, der das Jahr über durch ganz Deutschland tourt, hat kein reguläres Winterquartier. „Wir wollen am 1. März weiter ziehen. Bis dahin brauchten wir eine Unterkunft für unsere Tiere. – Am besten eine große, leer stehende Halle“, sagt Zirkuschef Georg Frank.
Seine bisherigen Bemühungen, ein Quartier in Frankfurt zu finden, waren leider nicht von Erfolg gekrönt. In einem Fall seien sie sogar als „Zigeuner“ bezeichnet worden, mit denen man nichts zu tun haben wolle, berichtet der Zirkusdirektor. Er verweist stolz auf die lange Tradition des 1812 gegründeten Zirkus Henry, der damit einer der ältesten deutschen Zirkusse sei, wie Georg Frank sagt.
Er hofft, auf diesem Weg einen Hallenbesitzer zu finden, der den Zirkustieren für sechs Wochen Quartier geben könnte. „Wir verlassen die Halle besenrein und zahlen im Voraus“, versichert Georg Frank.
Schulen, Kitas, Seniorenklubs und anderen Einrichtungen der Stadt offeriert der Zirkusdirektor zudem, in den kommenden Wochen „Vorführungen im kleinen Rahmen“, ob mit Artisten, Clowns oder Zirkustieren. Interessenten können sich, ebenso wie potenzielle Hallenvermieter bei Georg Frank unter Telefon 015253222 melden.(ir)