Die evangelische Jugend lädt zu einem besonderen Konzert ins Theater Frankfurt ein. Auf der 15. Werkstatt Lied Frankfurt im Februar 2014 war die Idee entstanden, sich im Sommer zu einer partnerschaftlich-kreativen Liederwerkstattwoche zu treffen. Und so fanden sich im Sommer acht Liedermacher zusammen, um sich eine Woche lang gegenseitig zu inspirieren und neue Lieder entstehen zu lassen. Im Vordergrund standen Austausch, gegenseitige Unterstützung und Freude am gemeinsamen Musizieren.
Heute Abend präsentieren die Liedermacher nun das gemeinsame Abschlusskonzert dieser kreativen und lebendigen Woche. Sie versprechen eine bunte Mischung deutschen Liedgutes. Schließlich kommen die Künstler aus Potsdam, Frankfurt, Berlin und Rothenburg und begleiten sich selbst auf Gitarre, Klavier, Bass oder Cello.
Mit dabei ist der Berliner Günther Hornberger, Jahrgang 1959. "Er wirft mit Anspielungen, Bridges, Juke-Boxgeplärre, dunkelschwarzem Humor und einer gesunden Portion Zynismus um sich, die sich allesamt gewaschen haben und bei denen einem das Lachen mitunter ganz weit hinten im Halse stecken bleibt", urteilt das Musikportal crossover über den Sänger. Das Brandenburger Wochenblatt schätzt ihn ähnlich ein: "Hornberger gelang es, das Publikum pointiert zu überraschen. Gelacht wurde oft und mitunter auch ausgelassen, ebenso oft regten seine Texte auch zum Nachdenken an. Nicht alles kam hochpolitisch daher, auch schwarzer Humor und Melancholie waren zu hören."
Sanft wird es bei Masha Potempa. Im Ruhrpott geboren, am Niederrhein aufgewachsen und in Berlin studiert macht die Liedermacherin Musik-Poesie. "Ihre warme Stimme singt und spricht, begleitet von ihrer spanischen Gitarre, von den Kleinigkeiten, in denen sich das Große widerspiegelt, von Leben, Liebe und Hühnerleitern. Mit allen niederrheinischen Wassern gewaschen, webt sie Texte aus Ironie und Melancholie. Dabei lädt sie zu Reisen ein in Traumwelten, durch geheimnisvolle Städte in der Ferne und nach Büchenbeuren", heißt es auf ihrer Internetseite.
In Frankfurt zuhause ist Claudia Woloszyn. Die Liedermacherin schreibt, singt und spielt eigene Lieder mit abwechslungsreichen Kompositionen und Texten voller Humor, Tiefe und Poesie auf dem schmalen Grad zwischen Fröhlichkeit und Melancholie.
Merle Weißbach gibt ebenfalls regelmäßig Konzerte, macht Straßenmusik und ist in politisch-musikalischen Netzwerken wie den Lebenslauten und der "Rotzfrechen Asphaltkultur" aktiv. "Ich versuche jeden Monat mindestens ein Lied zu schreiben und das klappt bisher ganz gut", erzählt die Künstlerin.
Außerdem werden heute Abend auch Reni Getsch und Andreas Zimmer auf der Bühne stehen.
Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro; Förderpreis 14 Euro