Schon im Februar wurde mit Fällungen begonnen, um die Allee zu erneuern, Gehwegbereiche instandzusetzen und Aufwölbungen bzw. Absackungen zu beseitigen. Die Stadt als Baumeigentümer sei verpflichtet, so der städtische Baumkontrolleur Ricky Käks, Schäden durch Bäume an Personen oder Sachen zu verhindern.
Frankfurt lässt seinen Baumbestand in regelmäßigen Abständen von zertifizierten Baumexperten kontrollieren. Wenn dabei festgestellt werde, so Käks, dass beim Baum keine ausreichende Stand- oder Bruchsicherheit mehr vorhanden sei, dann werde eine Fällung festgelegt. In vielen Fällen sei es auch ausreichend, wenn beispielsweise die Krone des Baumes eingekürzt und er damit entlastet werde. An 1094 Bäumen sind in der Oderstadt "Pflegemaßnahmen wie Totholzentnahmen, Lichtraumprofilschnitte oder Kroneneinkürzungen beauftragt", informiert die Stadt. 439 Bäume müssen aus mangelnder Stand- und Bruchsicherheit gefällt werden. Zuvor muss das die untere Naturschutzbehörde genehmigen.
"In diesem Jahr zeigen sich natürlich auch die Auswirkungen der letzten beiden extrem trockenen Sommer", erklärt Käks. Viele Bäume sterben einfach ab und dürfen dann in öffentlich zugänglichen Bereichen nicht mehr stehen bleiben. Viele andere Bäume sind durch die schlechten Bedingungen geschwächt und sind dadurch anfälliger für Schädlinge, Krankheiten und Pilze, sagt der Baumkontrolleur.