Auf der A12 an der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) sind bei einer Kontrolle der Bundespolizei zwölf geschleuste Personen entdeckt worden. Die elf Georgier und ein Mann aus Moldawien befanden sich in zwei Fahrzeugen mit polnischen Kennzeichen, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. Die Georgier im Alter von 27 bis 56 Jahren hatten gültige nationale Reisepässe bei sich und gaben an, in Deutschland arbeiten zu wollen. Die beiden Fahrer - ein Georgier und ein Moldawier im Alter von 30 Jahren - waren ebenfalls im Besitz gültiger Reisepässe.

Ermittlungen gegen einen der Fahrer

Gegen den georgischen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Er wurde nach Polen zurückgewiesen und erhielt eine auf zwei Jahre befristete Wiedereinreisesperre. Gegen die anderen Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts eingeleitet.