Zunächst blickte der Vereinsvorsitzende Michael Kurzwelly auf eineinhalb Jahrzehnte Slubfurt zurück. Das Projekt versucht, Frankfurt und Slubice als gemeinsame Stadt zu betrachten. Kurzwelly erinnerte an Slubfurts Gründung im Oktober 1999 und die Eintragung ins Vereinsregister ein Jahr später. Ebenfalls 2000 fand das erste Projekt unter dem Titel "Smacznego - Guten Appetit" statt. 16 Gastfamilien aus Frankfurt und Slubice kochten dabei für unbekannte Gäste. Im Mai soll diese Veranstaltung wiederholt werden. Kurzwelly erinnerte an weitere Höhepunkte wie die Olympischen Spiele von Slubfurt 2008 mit Disziplinen wie Zigarettenstangenweitwurf und das Verfassen des Slubfurter Grundgesetzes im Jahr 2009. Bei einer kurzen Gitarreneinlage durch eine Studentin bemerkte er lachend: "Jetzt hätte sie sich ein 15 Minutyn Geldstück erspielt." Minutyn und Studzina heißen die polnisch-deutschen Wortschöpfungen, die ab sofort zur Slubfurter Währung gehören. Minutyn ist eine Mischung aus dem deutschen Wort "Minuten" und dem polnischen Äquivalent "minuty", Studzina stammt von den Wörtern "Stunde" und "godzina". Am Freitag wurden die frisch geprägten Slubfurter Münzen vorgestellt, die im Praxisseminar "Slubfurt" an der Viadrina entstanden sind. Ziel des Projektes ist es, eine Regionalwährung für Slubfurt in Zeiteinheiten zu schaffen. Nutzbar macht das Ganze die Zeitbank Czasu, eine Tauschbörse für Dienstleistungen im Internet.
Mehr Infos im Internet unter dem Link zeitbankczasu.slubfurt.net