"Die Tat in Hanau ruft einmal mehr in Erinnerung, dass auch der unorganisierte rechte Sumpf ein bedrohliches Gewaltpotential hat", schreiben die Autoren. Die hasserfüllten Gedanken des rassistischen Täters "fügen sich ein in eine Gedankenwelt, die von erschreckend vielen in der militanten rechten Szene ganz ähnlich geteilt wird. Diese Gedankenwelt gedeiht nicht nur in militanten Kameradschaften, sondern auch in Internetforen und überall da, wo rassistische, menschenverachtende Sprüche unwidersprochen bleiben."
Zu lange, so das Frankfurter Bündnis, sei die Gefahr durch den wachsenden Rechtsextremismus verharmlost und vernachlässigt worden. Das räche sich jetzt. "Wir fordern alle Menschen auf, sich gemeinsam gegen die rechte Gewalt zu stellen. Hört denen zu, die seit Jahren vor rechtem Terror warnen."