Insgesamt 20 Schüler gehen in die Klasse 7a der Sportschule Frankfurt, und jeder von ihnen hat seine Wünsche zum Weihnachtsfest auf einen kleinen, selbstgebastelten Anhänger geschrieben. Diese wurden nun an einem der 40 Weihnachtsbäume in der Großen Scharrnstraße aufgehangen, dessen Patenschaft die Klasse unter dem Motto „Alle miteinander“ übernommen hat.
Aufgrund der Pandemie wurden vier Schüler ausgelost, welche die fertig gestalteten Anhänger mit den Wünschen an dem Baum befestigten. „Die Idee zu der Aktion kam über die Eltern, aber alle Schüler haben sich gerne daran beteiligt und eine Kleinigkeit mitgebracht, die wir nun an unseren Baum gehangen haben“, berichtet der stellvertretende Klassensprecher Maximilian Scholz. Die persönlichen Weihnachtswünsche der Schüler umfassen unter anderem das Ende der Corona-Pandemie, weiße Weihnacht oder auch den Weltfrieden.

Im Rahmen des Unterrichts darf trainiert werden

Die Klasse besteht aus talentierten Fußballern und Judokas, die trotz des Lockdowns immerhin weiter im Rahmen des Unterrichts trainieren dürfen. „Aber uns fehlen natürlich die Wettkämpfe und damit auch manchmal die Motivation. Letzte Woche haben wir deshalb eine kleine Challenge zur Ablenkung veranstaltet“, erzählt der 13-Jährige.
Seit Anfang des Monats müssen auch an der Sportschule alle Schüler und Lehrer eine Maske tragen, ausgenommen beim Sporttreiben und Essen. „Wir hoffen, dass die Corona-Pandemie bald vorbei ist und wir spätestens im Frühling oder Sommer wieder etwas Normalität haben und alle gemeinsam Sport treiben können“, spricht der Sportschüler wohl allen Menschen aus der Seele.