Zwar wollen die Arbeitgeber den Einstiegslohn für Bus- und Straßenbahnfahrer um 112 Euro monatlich anheben. Darüber hinaus seien für die weiteren Beschäftigten jedoch nur Einmalzahlungen im Wert von 0,8 Prozent vorgesehen. Gleichzeitig fordern die Arbeitgeber eine Anhebung der Arbeitszeit.
Christian Kuke, Geschäftsführer der SVF, zeigte sich am Montag "sehr überrascht" vom Warnstreik, vor allem, weil die Arbeitgeberseite ein gutes Angebot vorgelegt habe, wie er finde. "Es wurde auf fast alle Forderungen eingegangen." Trotz der Arbeitsniederlegung werde versucht, zumindest den Schülerverkehr abzusichern. "Aber das hängt natürlich von der Streikbeteiligung ab", so Kuke.