So werden sich am Vormittag des Tags der Arbeit Spitzenkandidaten von Linken, Grünen, SPD und Piraten für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung vorstellen, am Nachmittag Politiker, die zur Landtags- und Europawahl antreten – dann vor allem das eigene Personal, etwa Kathrin Dannenberg und Sebastian Walther sowie der Frankfurter Wolfgang Neumann. An linker Parteiprominenz wird Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender im Bundestag, erwartet. Parteipolitisch schillernder und diverser ist der "Europa-Talk" mit Bundestagsmitglied Thomas Nord und Kollegen aus Tschechien und Polen besetzt. Erwartet werden Vertreter der tschechischen Kommunisten von der KSCM, die derzeit die Regierung des Oligarchen Babis stützen, sowie von der polnischen liberalen Oppositionspartei SLD.
Eingerahmt ist das Politische in die Vereinsmeile und ein üppiges Programm lokaler und überregionaler Kultur-Acts entlang der Oderpromenade. Im Kinderzentrum sind die Kindertanzgruppe des Güldendorfer Karnevalsvereins mit von der Partie, ebenso wie der Frankfurter Ringernachwuchs. Auftreten werden auch die Punk-Combo "Creepy Windbag" aus Treuenbrietzen, "Abteilung 3" mit Ärzte-Coversongs, das Gitarrenduo "AMBS" sowie die frisch mit dem Axel-Förderpreis prämierten Frankfurter Mädchen von "Self Control".
Auf der Hauptbühne mischt sich mehr Ska und Gypsyin die rockigen Klänge: die "Freeborn Brothers" aus dem ostpolnischen Rzeszów, "The Offenders" und natürlich der Russian-Speedfolk-Klassiker "44 Leningrad", Stammgast linker Volksfeste im märkischen Sand. In der ersten Tageshälfte werden mit dem Berliner Liedermacher "Lari" und der Poetry-Slammerin Katja Hofmann aber auch verständliche Texte auf der Bühne zu hören sein.
In einer früheren Textfassung war das Zitat "Wir haben uns entschlossen, Parteien, die rechts der SPD stehen, nicht mehr einzuladen" fälschlicherweise dem Geschäftsführer des Kreisverbands der Linken Wir haben dies korrigiert.

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