Am 11. Dezember begrüßen die Hamburger Entertainerin Lilo Wanders und die Journalistin Claudia Seiring  beim Jahresfinale des MOZ-Talks mit Musik erneut prominente Gäste – und einen regionalen Senkrechtstarter. Die Veranstaltung findet wie immer im großen Saal im Frankfurter Kleist Forum statt und beginnt um 19.30 Uhr.
Viel Musik und edle Tropfen gibt es beim MOZ-Talk im Dezember. Dabei erfüllen sich zum Jahresende insbesondere auch zwei mehrfach geäußerte Zuschauerwünsche. Nachdem sie auf Wunsch ihrer Mutter zunächst Facharbeiterin für Fernsprechtechnik gelernt hatte, begann sie Anfang der 1980er Jahre am Frankfurter Kleist-Theater ihre Theaterlaufbahn. Seit vier Jahrzehnten gehört Katrin Sass zu den bekanntesten deutschen Film- und Bühnendarstellerinnen. 1979 debütierte sie in dem Kinofilm "Bis dass der Tod euch scheidet". Für ihren zweiten Film "Bürgschaft für ein Jahr" erhielt sie auf der Berlinale 1982 den Silbernen Bären als beste Schauspielerin. Ihre bekannteste Rolle ist die kranke Mutter "Christiane Kerner" in der Komödie "Good Bye Lenin" (2003); dafür erhielt sie unter anderem den Bambi. Katrin Sass wurde in der DDR von der Staatssicherheit jahrelang ausspioniert. Fremde, Bekannte aber auch nahe Freunde verrieten sie. Später durchlebte sie auch eine Zeit als arbeitslose Alkoholikerin. Auf ihre Zeit in der DDR blickt sie zwiespältig zurück. Einerseits räumt sie ein, in ihrer Nische als "Zonenkind" gut gelebt zu haben. Andererseits sei dies nicht die Freiheit gewesen, die wir heute leben. "Wenn ich heute sehe, wie die DDR schöngeredet wird, dann wird mir schlecht", sagte sie mal. So schuf sie sich auch ihren Ruf als "die große Unangepasste". Mit einem Liederabend "So oder so ist das Leben" blickt Katrin Sass in diesem Jahr nun auf 30 Jahre Mauerfall zurück und zieht darin auch eine persönliche Bilanz. Beim MOZ-Talk wird sie daraus mit ihrer unverkennbaren Stimme Lieder singen.
Der zweite Stargast wollte eigentlich Jurist werden. Anfang der 1970er-Jahre zog der gebürtige Niedersachse extra für sein Studium nach Berlin, verbrachte allerdings mehr Zeit mit der Musik als im Hörsaal. Keine einzige Prüfung legte der Student ab und wurde nach 16 Semestern exmatrikuliert. Doch das war kein Problem für den angehenden Musiker, unterzeichnete er doch zur selben Zeit seinen ersten Plattendeal.
Seit Jahrzehnten ist Bernhard Brink aus der deutschen Schlagermusik nicht mehr wegzudenken und schart zahlreiche treue Fans um sich. Songs wie "Blondes Wunder" und "Liebe auf Zeit" gehören zu seinen Hits. 26 Studioalben und über 100 veröffentlichte Singles ohne Karriereflaute – das muss ihm erst mal einer nachmachen! Seit April 2018 präsentiert Bernhard Brink monatlich die Fernsehshow "Schlager des Monats" im MDR. Den letzten MOZ-Talk in diesem Jahr wird der Berliner mit einem Hit-Feuerwerk abschließen.

15.000 Flaschen Wein pro Jahr

Dass Weine aus Brandenburg immer beliebter werden, zeigt der Erfolg des Guts Patke in Pillgram. Mittlerweile übersteigt die Nachfrage das Angebot. 19 unterschiedliche Weine aus eigener Produktion werden von Jahr zu Jahr beliebter. 60 Prozent von 15 000 Flaschen Jahresproduktion bleiben bislang in der Gegend. Matthias Jahnke, der unter anderem das Weingut leitet und nebenbei einen Heizungs- und Sanitärbetrieb führt, erzählt an diesem Abend, wie süffig der Wein-Jahrgang 2019 ist und welche Pläne die Pillgramer Weinbauern haben. Weitere Gäste werden wir in den nächsten Tagen ankündigen.
Ab heute gibt es Tickets für 19, 15 und 10 Euro in der MOZ-Geschäftsstelle in der Paul-Feldner-Straße 13 sowie an der Kasse im Kleist Forum.