Mit der von der Stadt Frankfurt in Partnerschaft mit Slubice ausgeschriebenen Studie sollen ein technisches Konzept, ein Verkehrskonzept und ein Betriebskonzept für den grenzüberschreitenden ÖPNV vorgelegt werden. Gefordert werden außerdem eine Untersuchung der wirtschaftlichen Machbarkeit, ein Konzept zu den Auswirkungen auf die gesamte Stadtentwicklung, ein Konzept zur Vorhabensabsicherung sowie ein Kommunikationskonzept.
Parallel arbeitet bei der Stadt ein Arbeitskreis Recht, dem neben Vertretern des Frankfurter Rathauses und der Slubicer Verwaltung ein Wirtschaftsprüfer und zwei Rechtswissenschaftler angehören. Es sei noch eine Vielzahl juristischer Fragen zu klären, sagte Giesela Schmidt, bei der Stadtverwaltung für die Nahverkehrsplanung zuständig. Mit dem grenzüberschreitenden Projekt seien unter anderem das Arbeits-, das Verkehrs-, das Umwelt- und das Steuerrecht berührt.
Die Stadtverordnetenversammlungen von Frankfurt und Slubice hatten Ende April mit einem Beschluss den Weg für die Untersuchung freigemacht. Die Kosten sind auf 180 000 Euro veranschlagt; Frankfurt übernimmt zwei Drittel und Slubice ein Drittel. Nach Angaben der Verwaltung ist eine Förderung möglich, sollte die Linie tatsächlich zustande kommen. Neben der Verbindung über die Oder soll mit der Studie auch untersucht werden, wie eine Trasse über Hansa Nord zum Spitzkrug verlaufen könnte.