Am Sonnabend (23. April) wurde gegen 12 Uhr die Feuerwehr Frankfurt (Oder) zu einem Verkehrsunfall in die Müllroser Chaussee gerufen.
An der Kreuzung Kopernikusstraße/Müllroser Chaussee waren ein Auto und ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Frankfurt (Oder) zusammengestoßen. Der Krankenwagen war mit Blaulicht und Sirene auf der Leipziger Straße in Fahrtrichtung Müllroser Chaussee unterwegs, um zum Klinikum Markendorf zu fahren, denn im Krankenwagen befand sich ein Patient. Wie die Polizei mitteilte, tastete sich der 38-jährige Fahrer des Rettungswagens in den Kreuzungsbereich hinein. „Ein aus der Kopernikusstraße kommender 75-jähriger Pkw-Fahrer bemerke den RTW zu spät und es kam auf der Kreuzung zum Zusammenstoß“, so die Polizei. 
Zunächst hieß es, bei dem Unfall seien zwei Personen verletzt worden. Wie die Polizei jedoch am Sonntag mitteilte, wurde lediglich der im Rettungswagen mitfahrende Notarzt verletzt. „Die anderen Beteiligten sowie der transportierte Patient wurden durch den Unfall nicht verletzt.“ Der Notarzt soll im Rettungswagen gestanden, den Patienten versorgt haben und bei dem Unfall schwer verletzt worden sein, hieß es am Sonnabend. Laut Polizei wurden sowohl er als auch der Patient jeweils mittels Rettungswagen ins Klinikum gebracht. „Es entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro“, so die Polizei.