Oberbürgermeister René Wilke und Viadrina-Präsidentin Julia von Blumenthal haben am Mittwoch, 19. Mai, einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Zu der Vereinbarung zwischen der Stadt Frankfurt (Oder) und der Europa-Universität gehört ein Maßnahmenplan mit insgesamt 36 Vorhaben, die bis 2024 umgesetzt werden sollen. Die Themen reichen von Willkommenskultur über Stadtentwicklung und universitäre Infrastruktur bis hin zu Nachhaltigkeit.

Koordinatorin soll Studenten und städtische Akteure beraten

Eine wichtige Maßnahme ist eine gemeinsame Koordinierungsstelle im Bereich Kultur an der Europa-Universität. Die Einrichtung der zu gleichen Teilen von beiden Seiten finanzierten Stelle war von den Stadtverordneten bereits Ende 2019 beschlossen worden. Sie löst das Begrüßungsgeld für neu in Frankfurt gemeldete Studierende ab. Und: die Maßnahme wurde schon umgesetzt. Im April hat Constance Krüger die Aufgabe als Kulturkoordinatorin übernommen. Sie soll Studierende aktiv dabei unterstützen, kulturelle Projekte in der Doppelstadt zu entwickeln, aber auch städtische Kulturakteure beraten, sich universitäre Zielgruppen zu erschließen.
„Die Vernetzung zwischen Stadtgesellschaft, Universität und Studierendenschaft kontinuierlich zu stärken, ist ein Ziel, dass wir nur gemeinsam erfolgreich und dauerhaft umsetzen können“, erklärte Oberbürgermeister René Wilke. „Es gilt interdisziplinär zu handeln, eine stadtgesellschaftliche Weitsicht kombiniert mit einem Gespür für Europa zu schärfen und die Dynamik aktueller Geschehnisse in unser Wachsen einzubeziehen.“
Auch Julia von Blumenthal freute sich, „dass die seit vielen Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Universität nun in einer schriftlichen Vereinbarung gemündet ist.“ Frankfurt (Oder) und die Doppelstadt seien für die Europa-Universität mehr als nur ein Standort: „Dem europäischen, grenzüberschreitenden Gedanken verpflichtet, verstehen wir uns als aktiver gesellschaftlicher Akteur in der Region: Diese gemeinsam mit neuen Ideen beständig weiter zu entwickeln und voranzubringen, ist für uns Ausdruck unserer gesellschaftlichen Verpflichtung, der wir als Universität gemeinsam mit der Stadt nachkommen.“