Das Gremium tagte am späten Mittwochnachmittag öffentlich und prüfte alle eingereichten Wahlvorschläge "in formaler Hinsicht", so Wahlkreisleiter Eyke Beckmann. Allerdings sei bereits nach Abgabe der Vorschläge eine Vorprüfung erfolgt, "um mögliche Fehler sofort zu beheben", erklärte Beckmann. Deswegen habe es im Ausschuss auch keine bösen Überraschungen für die eine oder andere Partei gegeben.
Der einzige Wahlvorschlag, der abgelehnt wurde, war der von den Piraten für den Wahlkreis 3 (Süd). Hier hatte Kandidat Klaus Peter die nötigen 20 Unterstützerunterschriften nicht zusammenbekommen.
Für die neun zu wählenden Ortsbeiräte haben sich in drei Ortsteilen Wählergruppen aufstellen lassen - in Booßen, Rosengarten/Pagram sowie Markendorf-Siedlung. "Das hat den Vorteil, das immer jemand in den Ortsbeirat nachrücken kann, sollte einer ausfallen", sagte Beckmann. In Kliestow, Lichtenberg, Markendorf, Güldendorf, Lossow und Hohenwalde/Junkerfeld stehen jeweils Einzelkandidaten auf der Liste.
Zur Abgabe ihrer Stimme sind in Frankfurt rund 50 000 Wahlberechtigte aufgerufen. Erstmals dürfen auch 16- und 17-Jährige über die 46 Sitze im Stadtparlament und die Ortsbeiräte mitentscheiden.