Das 33 Meter hohe Riesenrad ist schon weithin sichtbar. Der Besitzer Sebastian Lorenz und seine Mitarbeiter bauen es diesmal an der Ecke Eisenbahn-/Rathausstraße auf. Für die Vorbereitungen zum großen Stadtfest sind seit Mittwoch (29. Juni) etliche Straßen in der Innenstadt von Fürstenwalde gesperrt.
„Hier haben sich schon ein paar Leute beschwert, weil sie nicht mehr in ihre Einfahrt kommen“, sagt Lorenz. Als Schausteller sieht er sich jedoch nicht als der richtige Adressat für derlei Kritik, da die Fahrgeschäfte immer so aufgestellt werden, dass auch die Feuerwehr im Notfall durchkommt.

Anwohner und Lieferverkehr dürfen von 6 bis 9 Uhr passieren

Das heißt aber nicht, dass sich Anlieger und alle anderen Fahrzeugführer durchschlängeln dürfen. Seit Mittwoch steht auch an der Einfahrt von der Eisenbahnstraße in die Rathausstraße ein Durchfahrt-verboten-Schild. Nur der Lieferverkehr darf zwischen 6 und 9 Uhr passieren.
Gesperrt: Zahlreiche Straßen in der Innenstadt von Fürstenwalde. Hier ist die Tuchmacherstraße zu sehen.
Gesperrt: Zahlreiche Straßen in der Innenstadt von Fürstenwalde. Hier ist die Tuchmacherstraße zu sehen.
© Foto: Manja Wilde
Diese Zeitspanne dürfen auch Anwohner nutzen, sagt Henry Arzig, der Chef der Catering Company GmbH, die das Fest im Auftrag der Stadt organisiert. Die Einfahrt in die Rathausstraße solle aber besser von der Marktseite aus erfolgen.

Halteverbot am Goetheplatz

Die Sperrungen für das Stadtfest gelten vom 29. Juni bis zum 4. Juli und betreffen: Am Markt, Mühlenstraße, Rathausstraße, Domstraße, Domplatz, Tuchmacher Straße und Bullenwiese. Laut Amtsblatt sind außerdem die Straßen Domgasse und Inspektorengasse ausschließlich während des Festes gesperrt. Am Goetheplatz 14a bis 14c sind und werden Halteverbotsstrecken eingerichtet, um den Auf- und Abbau auf der Bullenweise zu ermöglichen. Fahrzeuge dürfen dort bis 30. Juni und vom 3. bis 4. Juli nicht stehen.
Bereits aufgestellt sind die Bauzäune an der Bullenwiese, die angrenzende Gebäude und Vorgärten vor herumirrenden Festbesuchern und deren Notdurft schützen sollen. Einige Anlieger sollen sich beklagt haben, dass nun der direkte Weg zum Kinderarzt versperrt worden sei. Dies ist nicht der Fall, sagte Stadtsprecherin Nadine Gebauer. Eine Mitarbeiterin habe sich davon überzeugt, dass das Gelände sowohl von der Bullenwiese als auch von der Eisenbahnstraße aus zu erreichen sei.
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