Aufgeteilt wurden die 45 Kinder und Jugendlichen in acht Gruppen. Allein Beerfelde-Jänickendorf stellte drei Teams. Wer weniger als sechs Starter mitbrachte, dessen Mannschaft wurde mit Kindern anderer Wehren aufgefüllt. Erstmals stand nicht nur der Mannschaftssport im Mittelpunkt, sondern wurde auch die Einzelleistung der Kinder - markiert durch bunte Aufkleber - bewertet. Punkte wurden somit nicht nur fürs Team gesammelt, sondern auch für jeden Einzelnen.
Die Aufgaben an den zehn Stationen erforderten Geschick, aber auch Teamgeist. Matthias Mielenz hatte als Organisator wieder viele Ideen. So galt es beispielsweise, Wasser per Becher durch einen Schlauch zu transportieren, bis ein Eimer voll war. "Es läuft ganz gut", sagte Kimberly Braun (12, Jänickendorf) nach dem Absetzen eines Notrufs. Währenddessen grübelte Ben Stolzenburg (Demnitz) wenig entfernt, wie die Seile für drei Knoten gelegt werden müssen. Das gelang, ebenso wie der Zielwurf der Fangleine in den Eimer.
Aber auch bei Unfall-Absicherung, Erste Hilfe, Geräte-Zuordnung und dem Kuppeln von Schläuchen mussten die Kinder ihr Wissen einbringen. Am Ende gewann das Team aus Buchholz vor Arensdorf und Beerfelde-Jänickendorf. Dahinter platzierten sich Heinersdorf, Tempelberg und Demnitz. Die Top-3-Teams erhielten Pokale, alle Mannschaften zudem Urkunden. Da die Leistungen aller Kinder aber auch im einzelnen gut war, reichte der Steinhöfeler Gemeinde-Jugendwart Bernd Steinberg am Ende an alle die Jugendflamme in Bronze aus - als Motivation für das weitere Mitmachen bei der Feuerwehr. "Alles ist unfallfrei verlaufen, wenn wenn auch mit Verzug. Das erste Mal in diesem Modus war lehrreich und für die Zukunft noch ausbauwürdig", zog am Ende auch Organisator Matthias Mielenz ein positives Fazit des 14. Frühjahrspokals.