Von 6.10 bis 9.10 Uhr war die Zugstrecke des RE1 zwischen Erkner und Fürstenwalde unterbrochen, bestätigte ein Bahnsprecher am Vormittag. Die ersten wieder verkehrenden Züge waren zum Bersten voll, an den Bahnsteigen standen immer noch Hunderte, die auf einen Zug gewartet hatten.

Leblose Person im Gleis zwischen Erkner und Fangschleuse

Auf dem Abschnitt zwischen Erkner und Fangschleuse war eine leblose Person im Gleis entdeckt worden, sagte der Bahnsprecher zur Ursache. Jens Schobranski, der Sprecher der für Bahnanlagen zuständigen Bundespolizei, bestätigte die Angaben. Man gehe von einem Sachzusammenhang mit einem Personenunfall aus. Für die Ermittlungen sei es erforderlich gewesen, das Gleis in beide Richtungen zu sperren. Weil es sich um Todesfall-Ermittlungen handele, habe die Landespolizei die Angelegenheit übernommen, sagte Schobranski. Die Polizeidirektion Ost in Frankfurt wollte zu dem Vorfall noch keine Auskunft geben.
Einen Ersatzverkehr gab es nicht. Das sei in der Kürze nicht möglich, so der Bahnsprecher. „Bis die Busse da sind, ist es schon wieder vorbei.“