In den städtischen Kindertagesstätten in Fürstenwalde fehlt das Personal. Der Grund: Immer mehr Erzieher und Erzieherinnen fallen bei der Arbeit in den Kitas aus, weil sie in Quarantäne müssen, Kontaktpersonen sind oder selbst positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit die Fürstenwalder Kitas dennoch offen bleiben, zieht die Stadt nun Konsequenzen: Eltern sollen, wenn möglich, ihre Kinder vor Weihnachten nicht mehr in die Einrichtungen schicken. Zudem wird die Kita Kunterbunt auf Regelbetreuungszeit umgestellt, wie die Stadtverwaltung jetzt mitteilte.

Kinder möglichst zu Hause lassen

Durch die beschränkten Öffnungszeiten ist die Betreuung ab Montag nur in der Zeit von 9 bis 15 Uhr möglich. Noch sei das in anderen Einrichtungen nicht erforderlich, könne aber kurzfristig möglich sein. Wer seine Kinder an bestimmten Tagen ganz zu Hause behalten oder früher aus der Kindereinrichtung holen kann, soll dies detailliert den Einrichtungsleitungen mitteilen, so die Stadtverwaltung. Das Ziel sei, die Kitas so lange wie möglich offenzuhalten.
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