Rund herum gab es etliche Stände. Da konnte man auch altes Handwerk erleben wie Spinnen und Filzen. Und Jörg Bredow hatte eins von seinen 45 Bienenvölkern mitgebracht; hinter Glas tummelte es sich, bestaunt von Groß und Klein. Dann musste der Hobby-Imker für kurze Zeit seinen Hut absetzen. Er war als Ortsvorsteher gefragt. Im Amtsblatt hatte der Ortsbeirat aufgerufen, Einwohner vorzuschlagen, die eine Auszeichnung verdient haben. Nun wurden erstmals sechs mit einer Urkunde und einem Einkaufsgutschein geehrt: Ralph Kuhn, Norbert Tietz, Ursula Schmalz, Elisabeth Töbs, Gerd Heymann und Winfried Gehrmann. Es ging dabei um nichts Außergewöhnliches, sondern um Engagement für den Zusammenhalt und das Leben im Dorf. Oder um die Pflege der Kriegsgräber, für die Ursula Schmalz und Elisabeth Töbs jahrelang gesorgt haben.