Das Rettungsboot leuchtet zudem in roter Signalfarbe mit der Aufschrift Feuerwehr Fürstenwalde. Es trägt den Namen "Marion" – im Andenken an die verstorbene Vorsitzende des Feuerwehrvereins Marion Römer.
Diskussion über Anschaffung
Seit Mitte 2019 ist das altersschwache Wasserfahrzeug der Fürstenwalder Feuerwehr außer Dienst gestellt. 27 Jahre hatte es auf dem Buckel. Die Lasche, mit der das Boot im Notfall vom Trailer ins Wasser gelassen wird, war gerissen. Und da das Boot so alt war, habe der zuständige Fachmann festgestellt, dass es nicht mehr repariert werden konnte.
Seitdem hatte die Fürstenwalder Wehr kein Rettungsboot mehr. Das Gefahrenpotential, das von der  auf der Oder-Spree-Wasserstraße ausgehen kann, erforderte eine schnellstmögliche Lösung. Die Ersatzbeschaffung für das Boot stand bereits im Gefahrenabwehrbedarfsplan, den die Stadtverordneten Ende 2015 beschlossen haben. Er umfasst fünf Jahre. Den Kauf des Bootes hat er für 2018/2019 vorgesehen. Das passierte nicht. Und auch für 2020 stand das Vorhaben bis zuletzt auf der Kippe. Nach langer Diskussion  haben die Stadtverordneten das Geld als "über- und außerplanmäßige Ausgabe" schließlich bereitgestellt.
Die Kameraden mit Bootsführerschein haben am Montag auf der Spree vor der Baser-Marina schon eine Einweisung bekommen. Weitere Feuerwehrleute sollen demnächst ihren Bootsführerschein machen.