Bereits zum 15. Mal fand das Drachenbootrennen im Strandbad "Neue Mühle" in Königs Wusterhausen statt. Diese Veranstaltung ist traditionell eine der ersten großen 250-Meter-Regatten des Jahres und somit ein guter Gradmesser für den Trainingszustand der Teams in der aktuellen Saison.
Diesmal gingen 54Mannschaften an den Start, darunter viele Top-Teams der Drachenboot-Szene aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Aus Fürstenwalde starteten die "Hawlinger", die "NCC-Baudrachen", die "Spreecoyoten" und die "Zoo-Center-Dragons".
Bereits nach Ende der ersten Vorläufe hatten die "Spreecoyoten" (1:03,206 Minuten) und die "Zoo-Center-Dragons" (1:03,787) die Bestzeiten markiert. Diese sollten dann auch den ganzen Tag über Bestand haben. Nur Sekundenbruchteile langsamer waren die "Hawlinger" und die "NCC-Baudrachen". Einzig die "FreakShow" aus Cottbus und "Dragon One" aus Dessau waren ähnlich schnell.
In den Zwischenläufen galt es, die Plätze für das große Finale zu erkämpfen. Erstmals gelang es allen vier Fürstenwalder Mannschaften, diese Hürde zu nehmen. So kam es, dass im großen A-Finale (um die Plätze 1 bis 5 von 54) alle vier Teams aus der Spreestadt und die "FreakShow" aus Cottbus vertreten waren. Ein Riesenerfolg für die Drachenbootsportstadt Fürstenwalde.
Kurz vor dem großen ShowDown lag eine knisternde Stimmung in der Luft. Diese kam nicht nur von der Gewitterluft. Jeder wollte gewinnen und versuchte, eine optimale Rennstrategie zu entwickeln. Alle Finalisten standen auf gleichem Niveau und hatten großen Respekt voreinander.
Der Endlauf war über die gesamte Strecke ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Auf dem letzten Viertel der Strecke setzen die "Zoo-Center-Dragons" jedoch zu einem beeindruckenden Endspurt an. Mit diesem fuhren sie eine knappe Führung heraus und gaben sie bis zur Ziellinie nicht mehr ab.
Die "Zoo-Center-Dragons" konnten damit die Königs Wusterhausener Regatta erstmals für sich entscheiden. Auf das Siegertreppchen folgten die "Spreecoyoten" vor den "Hawlingern". Mit dem etwas undankbaren 4. Platz mussten sich die "NCC-Baudrachen" begnügen, die das Team von der "FreakShow" noch hinter sich ließen.