Dabei war es in den vergangenen sieben Jahren erst der zweite Sieg für den FSV Union II gegen die Preußen vom Berliner Südrand: Der letzte war mit 4:2 in der Saison 2013/14 gelungen.
Die erste Halbzeit verlief auf beiden Seiten glanzlos. Zwar traf Jason Rupp früh zur Fürstenwalder Führung (6.), der Ausgleich durch Anmar Al-Taie fiel nach einer Viertelstunde. Alles in allem war es aber eine sehr dürftigeAngelegenheit, die sich die Zuschauer mit heißem Glühwein schön tranken.
Die zweite Hälfte entschädigten dafür umso mehr. Zwar dauerte es bis zur 70. Minute, ehe die Gastgeber zuschlugen – dann aber richtig. Zunächst verwandelte der kurz zuvor eingewechselte Pawel Flemming einen Freistoß von Hendrik Kuhnhold zur erneuten Führung, fünf Minuten später drosch Kapitän Enrico Below den Ball zum 3:1 in die Maschen.
Bezills besonderer Jubel
In der 87. Minute feierte Torschütze Romeo Bezill auf besondere Weise: Aus kurzer Distanz hatte er in die lange Ecke getroffen, dann ließ er seinem Jubel freien Lauf, der mit einer Rolle auf dem Rasen, einer Drehung in der Luft und einem breiten Grinsen endete – es war der erste Saisontreffer des 22-jährigen Abwehrspielers.
Den Schlusspunkt setzte Spielertrainer Christian Mlynarczyk, kurz darauf erlöste der Schiedsrichter die Gäste. Beim höchsten Saisonsieg der Domstädter hatten sich fünf verschiedene Spieler in die Torschützenliste eingetragen. Im letzten Spiel des Jahres geht es nun am Sonnabend zu Aufsteiger VfB Trebbin.
FSV Union Fürstenwalde II: Tim Lehmann –Julian Hikade, Erik Buchwalder, HendrikKuhnhold, David Vetterlein – Sören Woldt (80. Noori Hosain), Christian Mlynarczyk, EnricoBelow, Mirko Marulli – Jason Rupp (46. RomeoBezill), David Spillmann (62. Pawel Flemming)
Schiedsrichter: Mark Ruhner (Hornow) – Zuschauer: 25