Allerdings waren die Gastgeber nach einem Stellungsfehler durch ein Tor von Niklas Vornholt bereits früh in Rückstand geraten (5.). Der wurde dann vier Minuten vor dem Pausenpfiff per Roter Karte des Feldes verwiesen. "Für mein Verständnis eine Fehlentscheidung", sagt Niespodziany. "Zwischen dem Trebbiner und Philipp Noack gab es nach einem Zweikampf am Boden liegend ein Gerangel. Entweder beide bekommen Rot oder Gelb – ich hätte ihnen Gelb gegeben."
Kevin Schübler trifft viermal
Die numerische Überzahl sollte sich in der zweiten Halbzeit auswirken. Innerhalb einer Viertelstunde brachte Kevin Schübler die Blau-Weißen mit einem Hattrick (62., 68., 76./Strafstoß) auf die Siegerstraße und ließ noch seinen vierten Treffer zum 5:1 (87.) folgen ließ. Davor traf Jacob Naskrenski (81.). Den Schlusspunkt setzte Dennis Lucke kurz vor dem Abpfiff.
"Bis auf den Elfmeter waren die Tore schön heraus gespielt. Allerdings hatten wir gegen die in Unterzahl spielenden Gäste auch die entsprechenden Räume, die wir gut genutzt haben", lobt Niespodziany. Und der Briesener Coach fügt an: "Der Sieg ist deutlich zu hoch ausgefallen. Wir hatten gegen die körperlich abbauenden Trebbiner 40 sehr gute Minuten in der zweiten Halbzeit." Allerdings hatten die Gäste kurz nach Wiederanpfiff eine gute Chance, doch der diesmal im Tor stehende Co-Trainer Denis Bramburger parierte.
"Der Sieg war wichtig. Aber er ist nichts wert, wenn wir nach der Pokalpause in den Auswärtspartien in Schlieben und bei Dynamo Eisenhüttenstadt nicht nachlegen", betont der Trainer.