"Das war ein aufreibendes Spiel. Wir mussten ganz schön kämpfen, um eine Runde weiterzukommen", sagt Diana Szelinski. Die Borussia-Vorsitzende fügt hinzu: "Das war eine geschlossene Leistung der gesamten Mannschaft, in der einige verletzte und kranke Spieler fehlten."
Nur ein Tor in der ersten Hälfte
Nachdem sich beide Mannschaften ein längeres Abtasten in der engen Partie lieferten, fiel schließlich nach 27 Minuten das einzige Tor in der ersten Hälfte. Mustapha Arrach köpfte nach einem Eckball der Gastgeber ein. Doch die Borussia kämpfte sich in der zweite Halbzeit das erste Mal zurück: Günther traf nach Vorlage von Jim Szelinski (53.).
Im Anschluss gingen die Eisenhüttenstädter Gastgeber durch Abdihakim Osman Bare (66.) und Torben Sass (79.) noch zweimal in Führung, die der erst 17-jährige Ewin Seibel (73., 82.) jeweils kurze Zeit später wieder egalisierte. Zuerst traf er per Direktabnahme eines Günther-Zuspiels, dann erneut auf Vorarbeit von Jim Szelinski.
Nach vielen Jahren Achtelfinale
"Bei besserer Chancenverwertung hätten wir die Partie schon früher entscheiden können", sagt Diana Szelinski. "Doch wir freuen uns alle, nach vielen Jahren mal wieder in das Achtelfinale eingezogen zu sein." Dabei verteilt die Vereins-Chefin auch ein Lob an Hendrick Hammer, der den verhinderten Trainer Ralf Tischler auf der Bank vertreten hatte. "Er hat seine Sache sehr gut gemacht."